Medienmitteilung 2020

Pantalla Latina: St.Galler Filmfestival trotzt der Pandemie

Die 12. Ausgabe des Filmfestivals Pantalla Latina wird in leicht gekürzter Version an drei statt zuletzt fünf Tagen  durchgeführt. Zwischen dem 27. und 29. November werden Filme aus dem lateinamerikanischen Raum zu verschiedensten Themen gezeigt, wobei das Thema Migration den Schwerpunkt darstellt. Das detaillierte Programm wird bis Ende Oktober bekanntgegeben, gleichentags startet der Vorverkauf.
Seit über einem Jahrzehnt ist Pantalla Latina ein fester Bestandteil der St.Galler Kulturagenda. Im Hinblick auf die diesjährige Durchführung sah sich das Team hinter dem Filmfestival mit Ungewissheiten aufgrund der Corona-Pandemie konfrontiert. Nach den Lockerungen in den vergangenen Wochen wurde entschieden, den Anlass unter Anwendung eines Schutzkonzeptes durchzuführen. Durch das Einhalten des ausgearbeiteten Schutzkonzepts kann die Sicherheit für die Besucherinnen und Besucher gewährleistet werden.
Die aktuelle Situation liess die Durchführung mit dem langjährigen Partner Kitag nicht mehr zu. Mit dem Palace wurde eine Lokation mitten in der Stadt gefunden, der Charme ausstrahlt und zum Flair des Filmfestivals passt. In neuer Umgebung wird den Gästen das lateinamerikanische Filmschaffen in seiner ganzen Vielfalt gezeigt. Vom Dokumentarfilm bis zum Drama, von Argentinien bis Mexiko – am Pantalla Latina flimmern zahlreiche Kurz- und Langfilme über die Leinwand. Ein thematischer Schwerpunkt ist die Migration, die in weiten Teilen Lateinamerikas aufgrund der Armut und politischen Instabilität allgegenwärtig ist.
Die Leiterin des Festivals zweifelte trotz der Kurzfristigkeit nie an einer Durchführung. «Wir sind ein kleines Team, deshalb konnten wir es uns erlauben, die letzten Entwicklungen abzuwarten. Es ist wichtig, dass das Kulturleben in St.Gallen erhalten bleibt», sagt Alma Zeller-Lopez. Die Organisatoren haben ein Schutzkonzept ausgearbeitet, dass neben einer Maskenpflicht auch eine begrenzte Anzahl an Gästen vorsieht. «Für jede Aufführung werden maximal 100 Besucherinnen und Besucher in den Kinosaal zugelassen. Wir sind überzeugt, dass wir trotz diesen Einschränkungen den Optimismus versprühen können, für den die Menschen aus Lateinamerika stehen», so Alma Zeller-Lopez.
Das Programm zu den Kurzfilmen wird am 25. Oktober veröffentlicht, das Gesamtprogramm folgt zwei Tage später – zeitgleich mit dem Start des Vorverkaufs. Tickets sind im Kulturbüro St.Gallen am Blumenplatz 3 oder unter www.petzi.ch erhältlich.